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Donnerstag, 20. Juni 2013

Zeitreise in die Vergangenheit der Eifel

Eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit der Eifel erlebt man, beim Blick in den Steinbruch bei Mendig. Es lohnt sich, wenn man in der Nähe ist, einen Besuch dort einzuplanen.
Die rot-braunen Maserungen der Schlacke gleichen einem aufgeschnittenen Vulkanschlot.
Überall in der Grube sieht man gewaltige Basaltbrocken herum liegen, die hier abgebaut werden. Der obere heller Bereich besteht aus Bims, der z.B. Verwendung in Blumenerden findet, zum lockern des Substrates.
Der Ausbruch des Laacher Seevulkans vor ca. 13.000 Jahren lies eine neue Landschaft entstehen. Die Eruptionen sollen nach Literaturangaben 10 Tage angedauert und haben eine unvorstellbare Menge an Asche und Gestein auf die Erde regnen lassen. Alles Leben dort, wurde dadurch erstickt und mit einer dicken Schicht überdeckt. Ein interessanter Zeitzeuge ist die zum Glück unter Schutz gestellte Wingertsbergwand in der Nähe des Steinbruches.
Dort kann man die unterschiedlichen Schichten mit groben und feinen Anteilen aus der Nähe betrachten. Teilweise ragen Basaltbomben, die bei diesen Vulkanausbrüchen durch die Luft geschleudert wurden, aus der Wand heraus.
Mit Bildern im Kopf, die jeder aus Fernsehreportagen über Vulkanausbrüche der Neuzeit kennt, kann man sich vielleicht vorstellen was damals los war.

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